Wie sieht bei einer Filmproduktion der Ablauf aus?

Wie kompliziert bei einer Filmproduktion Ablauf, unterschiedliche Produktionsschritte und -phasen sein können, ist den meisten im vollen Umfang nicht bewusst. Daher bringen wir Licht in den Begriffsdschungel und begleiten Sie als starker Partner durch Ihre komplette Filmproduktion.

 

Ein gelber PFeil der nach unten zeigt.

 

Wenn Sie eine schnelle Auskunft über die Kosten der einzelnen Produktionsschritte benötigen, gibt Ihnen die Seite Filmproduktion Kosten Auskunft, oder nutzen Sie unseren unverbindlichen Online-Kalkulator.

 

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Zuerst einmal kann die Produktion eines Unternehmensfilms grob in fünf Schritte gegliedert werden.

Ein Zelluloidstreifen mit den 5 Produktionsschritten eines Unternehmensfilms: Projektentwicklung, Vorproduktion, Dreharbeiten, Postproduktion und Filmverwertung.
 
 

  1. Projektentwicklung: Die Recherche und das Formen einer Filmidee.

  2. Vorproduktion: Die Vorbereitung und Planungsphase. Hier wird die Umsetzung der Dreharbeiten bis ins letzte Detail durchdacht, um unnötige Kosten zu sparen.

  3. Dreharbeiten: Und Action! Hier laufen nun endlich die Kameras bei Ihnen vor Ort.

  4. Postproduktion: Schnitt, Bildbearbeitung, Ton - alles bekommt “in der Post” den letzten Schliff.

  5. Filmverwertung: Der schönste Film ist wertlos, wenn ihn niemand sieht. Daher braucht Ihr Film auch einen gut vorbereiteten Weg zum Kunden. Auch das gehört zu unserem Leistungsspektrum.

Jeder dieser Punkte lässt sich wiederum in weitere Unterschritte zerteilen. Natürlich wird nicht jeder dieser möglichen Schritte auch tatsächlich bei jeder Filmproduktion benötigt. Welche Schritte für Ihre Filmproduktion notwendig sind, oder wo Sie Kosten sparen können, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch! +49 (0) 9721 94 19 81-0

Am Ende der Seite haben wir alle Produktionsschritte nochmal in knapp 2 Minuten in einem kurzen Film zusammengefasst.

Hier die einzelnen Produktionsschritte im Detail:

Projektentwicklung

Recherche

Während der Recherche sollten alle grundlegenden Voraussetzungen und Ziele erfasst werden. Die Recherche umfasst in der Regel ein ausführliches Briefing in Ihrem Unternehmen und eventuelle Abstimmungen mit Ihrer Werbeagentur. Empfehlenswert ist auch eine Recherche des Marktes und der Wettbewerber, um so Ihre Positionierung genauer definieren zu können.
 
Ein Mitarbeiter der Firma Feilmeier wertet am Computer die Thermografie von Solaranlagen aus.

Idee

Die Entwicklung einer Filmidee basiert auf Ihren Zielen, auf dem zur Verfügung gestellten Budget und auf all den Informationen, die Sie dem Autor über Ihr Unternehmen zugänglich machen. Werden Sie sich Ihrer Idee bewusst, denn das ist die Basis für einen erfolgreichen Film und Basis für das Video Konzept.
 
Ein Mädchen hält ein blau umrandetes Fernglas, die blaue Umrandung deutet auf interaktive Wählbarkeit hin.

Exposé

Das Exposé erk­lärt die Filmidee schriftlich in kurzen, klaren Worten. Diese Film-Konzept-Vor­lage umfasst meist nicht mehr als eine Seite. Ger­ade deshalb ist es der erste Schritt für ein erfol­gre­iches Film­pro­jekt. Das Exposé dient der Abstim­mung zwis­chen der Pro­duk­tions­firma und dem Auf­tragge­ber.
 
Ein weißes Blatt Papier liegt auf einem schwarzen Hintergrund, auf dem Blatt lässt sich der Anfang eines Exopsés erkennen.

Treatment

Das Treatment beschreibt das Konzept Ihres zukünftigen Imagefilms schon etwas genauer. Es gibt die Struktur, die Themenverteilung und geplante Zeitabläufe wieder.
 
Ein referenz film Mitarbeiter entwickelt an einem Laptop ein Treatment für einen Unternehmensfilm.

Drehbuch

Im Drehbuch finden Sie Texte, Beschreibung der Bilder und Musik, also das Konzept des Films. In diesem Stadium ist der Film in der Vorstellung fertig. Nun kann die eigentliche Phase der Umsetzung beginnen.
 
Ein Ausschnitt aus einem Unternehmensfilm Drehbuch, die Spalte Effekte/Grafik ist zu sehen.

Storyboard

Das Storyboard dient der Visualisierung für den Kunden und in der Hauptsache zur Abstimmung unter den Produktionsbeteiligten. Im Storyboard sind die einzelnen Kameraeinstellungen gezeichnet dargestellt. Hier kann der Ablauf des Films bereits auf Fehler überprüft werden, bevor ein teures Drehteam an das Set geht.
Allerdings ist dieser Schritt natürlich mit nicht unerheblichen Kosten verbunden und wird deshalb in der Regel nur bei der Produktion aufwendiger Imagefilme oder Schulungsfilme umgesetzt. Bei einem Großteil der Projekte kann aus Kostengründen auf diesen Produktionsschritt verzichtet werden.
 
Eine Seite eines Storyboards ist zu sehen, die der Kameraeinstellung entspricht, durch einen Pfeil wird außerdem Bewegung einer Figur gezeigt.


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Die Vorproduktion

Filmdesign

Zu Beginn der Film­pro­duk­tion wird das Design des Films zwis­chen Kun­den und Pro­duzen­ten abges­timmt. Dies ist vor allem wichtig, um den Zeit- und Tech­nikbe­darf beurteilen zu kön­nen.
 
Zu sehen ist ein langer teilweise beleuchteter Gang, auf der rechten und linken Seite sind hohe Regale gefüllt mit Käselaiben.

Drehplan

Auf der Basis des Drehbuchs erstellt die Pro­duk­tions­firma im ersten Schritt einen Dreh­plan, der als Organ­i­sa­tion­s­grund­lage dient. Die detail­lierteste Ver­sion ist die Tages­dis­po­si­tion, die genau struk­turi­ert, an welchen Drehorten mit welchen Req­ui­siten wie lange zu welcher Uhrzeit gedreht wird.
 
Man sieht einen kurzen Ausschnitt eines Drehplanes vom Freitag, den 15. März 2013.

Drehorte

Je nach Bud­get und Auf­bau des Films erfolgt die Auswahl der Drehorte. Entweder nach Infor­ma­tio­nen des Auf­tragge­bers, nach Bildern oder ver­bun­den mit einer Drehorts­besich­ti­gung durch den Regis­seur oder Pro­duzen­ten.
 
Eine Frau auf einer Plattform mit weitreichender Aussicht sucht nach einem passenden Drehort.

Technik

Abhängig vom Drehbuch und Bud­get wird nun die benötigte Tech­nik zusam­mengestellt und organ­isiert. Primär natür­lich Kam­eras und das nötige Zube­hör wie Sta­tive, Mon­i­tor und Spe­icher­me­dien, aber auch Licht- und Ton­tech­nik. Bei aufwendi­gen Film­pro­duk­tio­nen wird vielle­icht auch ein Hub­schrauber mit Kam­er­aaufhän­gung oder ein Kam­er­akran, ein Dolly, eine Drohne oder ein Jib-Arm benötigt. Diese Anforderun­gen wer­den in der Regel vom Regis­seur fest­gelegt.
 
Zu sehen ist das Objektiv einer Filmkamera für die Filmoroduktion eines Unternehmensfilms.

Crew

Das Filmkonzept dient als Basis, um den Bedarf an Mitar­beit­ern festzule­gen und ihren Ein­satz zu organ­isieren. In der Regel besteht das Filmteam bei einer Film­pro­duk­tion für Unternehmen min­destens aus einem Kam­era­mann und einem Redak­teur. Zudem ist zusät­zlich min­destens ein Assis­tent dabei. Bei der Aufze­ich­nung von wichtigem Ton, wird die Crew durch einen Ton­tech­niker oder Tonas­sis­ten­ten ergänzt. Aufwendige Licht­gestal­tung erfordert häu­fig einen zusät­zlichen Beleuchter. Beim Ein­satz von Schaus­piel­ern oder Mod­er­a­toren muss zusät­zlich ein Regis­seur zur Führung der Darsteller einge­plant wer­den. Sobald Nahauf­nah­men von Men­schen gedreht wer­den, ist eine Vis­ag­istin für die Maske am Drehort tätig. Je näher die Umset­zung dem gewohn­ten Kino­s­tan­dard kom­men soll, desto mehr Per­son­alein­satz ist also erforder­lich.
 
Ein großer Teil der referenz film Crew ist zu sehen, darunter Regie, Kamera, Ton und Assistenz.

Sprecher

In der Phase der Vor­pro­duk­tion findet eben­falls die Auswahl und Abstim­mung der benötigten Syn­chron­sprecher statt. Der Stan­dard für die Erstel­lung eines Image­films oder Pro­duk­t­filmes, der Ihre Kun­den als Ziel­gruppe hat, sollte eine Off­s­timme durch einen pro­fes­sionellen Sprecher sein.
 
Zu sehen ist ein professionelles Tonstudiomikrofon mit Popschutz in einer Mikrofonspinne.

Requisiten

Fast bei allen Fil­men wer­den Req­ui­siten wie bspw. Kostüme benötigt, die sorgfältig aus dem Drehbuch analysiert und organ­isiert wer­den müssen. Das sind zum Beispiel saubere Fir­men­klei­dung für die Mitar­beiter, Helme im sicher­heit­srel­e­van­ten Bere­ich oder For­mu­lare und Präsen­ta­tion­sun­ter­la­gen in einem insze­nierten Verkauf­s­ge­spräch.
 
Zu sehen ist eine Kamera und ihr Display auf dem das gerade Gefilmte, eine Leuchtturmstatue zu sehen ist.

Reise / Verpflegung

Auf der Basis des Dreh­plans, der Drehorte und der Crew wird jetzt die Anreise, mögliche Über­nach­tun­gen in einem Hotel und die Verpfle­gung des Teams am Set geplant.
 
Bild aus einer Slow-motion Aufnahme von drei auf nassen Untergrund fallenden Paprikas.

Darsteller

Die Auswahl der Darsteller oder Mod­er­a­toren erfolgt in der Regel in Abstim­mung mit dem Auf­tragge­ber. Aus dem Drehbuch ergeben sich die Anforderun­gen an das Pro­fil der Darsteller. Je nach Bud­get erfolgt die Entschei­dung auf Grund­lage von Bildern oder Demoauf­nah­men. Bei aufwendi­geren Pro­duk­tio­nen ist es sin­nvoll Probeauf­nah­men zu erstellen. Sta­tis­ten (Neben­rollen ohne Sprache) wer­den in der Regel allein nach Fotos aus­gewählt.
 
Zu sehen ist eine lächelnde Frau auf der rechten, mit einem Mann auf der linken Seite.

Studio

Ein Studio wird im Bereich Imagefilm, Messefilm oder Werbefilm vor allem für sehr aufwendige Produktaufnahmen oder die Aufzeichnung von Moderationen benötigt. Beim klassischen Firmenfilm kann allerdings der größte Teil der Aufnahmen im Unternehmen selbst, beim Kunden oder in echten Kulissen wie Büros oder Werkstätten inszeniert werden.
 
Erstellung eines Videos mit Knetfiguren und mit einem Bluescreen im Hintergrund im Studio.


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Die Dreharbeiten

Dreharbeiten

 Dreharbeiten

Die Drehtage bei Filmproduktionen sind meistens der Produktionsschritt, den Sie als Kunde am intensivsten erleben werden. Diese finden in der Regel zu einem großen Teil beim Kunden oder Anwender statt (Produktion, Entwicklung, Referenz-Kunden usw.). Da hier nachträgliche Änderungen sehr aufwendig und kostenintensiv sind, ist es sinnvoll, dass auch der Projektleiter des Auftraggebers vor Ort ist. Je nach Aufwand ist hier eine Filmcrew mit 2 bis 10 Personen vor Ort.

Ein aufwendig ausgeleuchtetes Filmset wird von 2 Kameramännern gefilmt, während die Regisseurin den Darstellern Instruktionen gibt.

Einkauf von Footage

Footage ist Material, das nicht extra für Ihren Film gedreht wird, sondern aus Archiven zugekauft wird. Bei Imagefilm Filmproduktionen werden häufig historische Bilder zugekauft, bei Produktfilmen oder Werbefilmen häufig Anwender- oder Kundenaufnahmen. Als führender Anbieter für Firmenfilme hat referenz film inzwischen ein umfangreiches Archiv mit Hunderten von Business-Video-Szenen, die wir Ihnen zur Verfügung stellen können.

Eine Panoramaufnahme eines Teils der Stadt St. Georgen an einem sonnigen Tag.

Erstellung der Grafikelemente

Ein moderner Filmlook beinhaltet in der Regel eine Reihe von Grafikelementen wie Schrifteinblendungen, Untertitel bei Interviews, Zwischentafeln usw.
Bei einer Werbefilmproduktion auf DVD oder Blu-Ray kommen zum Beispiel die sogenannten “Menüscreens”, also die grafischen Oberflächen zur Steuerung, dazu. Ebenso müssen Grafikelemente für interaktive Videos extra angefertigt werden. Grafiken sind auch für den Druck von Covern und den direkten Aufdruck der DVD oder Blu-Ray nötig.

Neben dem in Richtung Kamera gesteckten, scharfgestellten Daumen von Thomas Lurz steht der Schriftzug "FIT AT WORK".

Erstellung von Animationen

Werbefilme oder auch Produktfilme beinhalten immer mehr Anteile an 3-D Animationen. Durch Animationen können zum Beispiel aufwendige Produktansichten erstellt werden oder Niederlassungen und Strukturen visualisiert werden.

Auf einem blau-weißen Hintergrund sieht man auf der rechten Seite des Bildes ein animiertes Ventil.

Sprachaufzeichnung

Wichtig für die spätere Güte des Films ist auch die Qualität der Sprachaufnahme. Wir führen für Sie Aufzeichnungen in einem professionellen Tonstudio durch. Natürlich kommt es hier vor allem auf den Sprecher an. Sparen Sie hier nicht am falschen Ende, ein guter Sprecher kann die Resonanz Ihres Films gravierend erhöhen.

Nahaufnahme von einem Mischpult mit Fokus auf den vielen verschiedenen Reglern.

Erstellung / Einkauf von Musik

Je nach Budget bieten sich verschiedene Varianten zur Auswahl von Musik an. Die optimale, aber auch teuerste Lösung, ist die Produktion eigener Musik für Ihren Film. Eine günstigere Möglichkeit ist der Kauf von Musikrechten von Verlagen, die sich auf die Vertonung von Filmen spezialisiert haben. Hier haben Sie eine reichhaltige Auswahl und die Musikrechte sind einfach abzuklären. Die günstigste Variante ist die Verwendung von GEMA-Freier Musik. Hier ist zwar die Auswahl geringer, dafür sind aber nur die - in der Regel niedrigen - Gebühren des Musikverlags zu zahlen. Achten Sie bei Ihrer Videoproduktion auf jeden Fall darauf, dass die Rechte abgeklärt sind. Wenn Sie Ihren Messefilm zum Beispiel auf einer Fachmesse einsetzen, werden Sie mit großer Wahrscheinlichkeit eine GEMA-Rechnung erhalten, die Sie nur mit einer Bestätigung Ihres Produzenten zurückweisen können.
Gerne stehen wir Ihnen mit unserer langjährigen Erfahrung bei allen Fragen rund um Rechte zu Verfügung.

Eine junge Frau ist mittig in einer Nahaufnahme zu sehen wie sie in einem Orchester spielt.


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Die Postproduktion

Material sichten

Nach Abschluss der Dreharbeiten wird das gedrehte Material vom referenz film Team gesichtet, ausgewertet und katalogisiert.

Eine referenz film Mitarbeiterin sitzt vor einem Bildschirm und sichtet das gedrehte Rohmaterial.

Material loggen

Der Filmschnitt erfolgt digital. Der Vorgang des Loggens bezeichnet die Erfassung der einzelnen Szenen im Rechner. Die einzelnen Einstellungen werden dabei eindeutig bezeichnet, sodass sie später im Schnitt schnell gefunden werden können. Anschließend erfolgt das Digitalisieren, bei dem die Videosequenzen auf die Festplatten des Computers überspielt werden. Im Fall eines folgenden Onlineschnitts wird der Film bereits in der Endqualität digitalisiert. Im Offlineschnitt werden die Videosequenzen zuerst in niedrigerer Qualität digitalisiert, und dann später bei der Fertigstellung durch qualitativ hochwertige Medien ersetzt. Diese Variante empfiehlt sich für große Projekte mit einer großen Zahl an Szenen und gedrehten Minuten.

Man sieht einen Recorder, der auf 00:00:00:00 und somit noch keine Aufnahme gestartet hat.

Rohschnitt

Im Schnitt baut man den Film aus allen Einzelelementen zusammen. Der erste Schritt heißt Rohschnitt. Dabei wird das Handlungsgerüst montiert, die Detailarbeit aber noch vernachlässigt. Nach diesem Schritt erfolgt meistens eine erste Abnahme.

Ein Cutter sitzt vor einem Bildschirm und bearbeitet an seinem Computer den Rohschnitt eines Imagefilms.

Feinschnitt

Beim Feinschnitt werden die Übergänge fein justiert, Besonderheiten nachbearbeitet, das Timing optimiert und die Bildersequenzen endgültig fertiggestellt.

Nahaufnahme von einer Hand die einen Shuttle, ein Hilfswerkzeug für den Feinschnitt, bedient.

Farbkorrektur

Die Farbkorrektur in der Postproduktion dient zum einen dem Angleichen der Farben in den einzelnen Szenen (Color Matching). In diesem Fall ist das Ergebnis umso besser, je weniger Sie die Überarbeitung der Farben wahrnehmen. Danach wird die Farbkorrektur häufig eingesetzt, um dem Film einen außergewöhnlichen “Look” zu geben (Color Grading). Hier können die Farben des Films zum Beispiel an Ihr Firmen-CI angepasst oder generell neue, dramatische Stimmungen geschaffen werden.

Beispiel für Colorgrading an Hand einer Unterwasseraufnahme, die Farben wurden intensiviert.

Tonmischung

Im letzten Schritt der Postproduktion wird der Ton überarbeitet. In der Regel sind im Feinschnitt bereits Sprache, Musik und Originalton vorhanden. In der Tonbearbeitung wird nun der Ton dem Gesamtbild (z. B. Mono, Stereo, Surround) angepasst. Außerdem wird aber auch zusätzlicher Ton ergänzt. So werden zum Beispiel Kamerabewegungen mit Geräuschen hervorgehoben, Animationen untermalt und vieles mehr. Abschließend erfolgt die Mischung zu einem ausgewogenen Gesamtklang.

Zu sehen ist eine Hand, die auf einem Mischpult zwei Hebel bedient.


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Filmverwertung

Programmierung DVD oder Blu-Ray

Soll Ihr Imagefilm nun in eine DVD oder Blu-Ray integriert werden, so erfolgt jetzt die Programmierung. Bei einer DVD-Rom können verschiedene Dateien, wie Bilder oder PDFs integriert werden. Eine DVD-Rom ist nur auf einem Computer abspielbar. Am weitesten verbreitet ist die Video-DVD, die neben dem Computer auch in jedem handelsüblichen DVD-Player abgespielt werden kann. Die größte Auflösung, die DVD unterstützt, ist PAL alter TV-Geräte.
Eine Blu-Ray bietet nicht nur ein höheres Fassungsvermögen in puncto Datenmenge. Im Gegensatz zur DVD spielt die Blu-Ray auch HD-Videos ab.

Drei Datenträger, Blu-Ray mit schwarzer Beschichtung, DVD in violett und CD in grün.

Datenumwandlung für Internet Archivierung

Soll der Film im Internet eingesetzt werden, so wird der Videofilm in das benötigte Datenformat gewandelt. Am weitesten verbreitet sind die Formate MPEG4, Windows Media File und Quick Time File. Je nach Geschwindigkeit des Internetzugangs kann der Nutzer dann bessere oder schlechtere Filmqualität abrufen. Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Möglichkeiten für den Abruf von Filmen im Internet. Beim Download wird der Film zuerst auf die Festplatte des Nutzers heruntergeladen und kann erst dann abgespielt werden. Beim sogenannten Streaming wird nur eine kurze Sequenz des Films in den Zwischenspeicher (Buffer) geladen, dann kann der Film direkt “live” im Internetbrowser betrachtet werden. Die bekannteste Plattform, die nach diesem Prinzip arbeitet, ist Youtube. Allerdings ist eine Einbindung auch plattformunabhängig direkt in Ihre Internetseite möglich.

Bild aus einem Konvertierungsprogramm, man sieht nähere Informationen zu dem Video, das umgewandelt werden soll.

Vervielfältigung

Wenn der Film an Kunden oder Mitarbeiter verteilt werden soll, folgt nun die Vervielfältigung der Medien, in der Regel als DVD oder Blu-Ray. Hierbei sollten Sie unbedingt darauf achten, dass die Musikrechte geklärt sind, da die Kopierwerke sonst keine DVDs und Blu-Rays ausliefern. Am einfachsten gestaltet sich hier die Vervielfältigung über das Internet, da Sie in diesem Fall nur den Link zu dem Film verbreiten müssen.

Rechner mit vier offenen DVD-/ Blu-Ray- Laufwerken, in denen jeweils ein Rohling liegt.


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Filmproduktion bei referenz film im Überblick

Zuviel Information?
Macht nichts. Für unsere Geschäftspartner mit knappem Zeitbudget haben wir alle wichtigen Informationen in einem kurzen Erklärfilm zusammengefasst.


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