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Distribution - Verteilung der Filme

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Blu-ray & DVD

Drei DatentrĂ€ger, Blu-Ray mit schwarzer Beschichtung, DVD in violett und CD in grĂŒn.

Die Distribution bzw. Verteilung Ihres Films erfolgt auf verschiedenen DatentrĂ€gern. Das inzwischen am weitesten verbreitete Medium ist die DVD, auf der Filme kostengĂŒnstig in guter QualitĂ€t in SD gespeichert werden können. Das hochauflösende Pendant zur DVD ist die Blu-Ray, die Inhalte sowohl in HD als auch in SD speichern und wiedergeben kann. Eine Blu-Ray braucht ein spezielles AbspielgerĂ€t und kann weder von einem DVD-Player noch von einem DVD-Laufwerk eines Computers wiedergegeben werden.


Bei beiden Formaten unterscheidet man grundsÀtzlich zwischen Daten-Disc und Video-Disc.
Die Video-DVD (oder Blu-ray) enthĂ€lt einen Programmierstandard, der von handelsĂŒblichen AbspielgerĂ€ten und Computern mit speziellen DVD-Playern (bzw. Blu-ray-Laufwerken) abgespielt werden kann. Die Möglichkeiten der Programmierung sind allerdings eingeschrĂ€nkt, so sind zum Beispiel keine Internetlinks oder Datendownloads möglich.
Die DVD-Rom als DatentrĂ€ger kann jede mögliche Softwareprogrammierung enthalten, kann allerdings in der Regel nur auf Computern genutzt werden. Dasselbe gilt fĂŒr die BD-Disc, die Datendisc der Blu-ray, die im Gegensatz zur DVD nicht von einem roten Laser, sondern von einem Laser mit blauem Licht gelesen und beschrieben wird (daher der Name).
In der am hĂ€ufigsten genutzten QualitĂ€t fasst die DVD ca. 60 bis 90 Minuten Video, fĂŒr mehr Speicher gibt es sogenannte “Doppel-Layer-DVDs”, welche die doppelte Datenmenge speichern, allerdings muss das AbspielgerĂ€t auch dafĂŒr geeignet sein, was aber mittlerweile fast immer der Fall ist. Das grundlegende Datenformat fĂŒr jede Form von DVDs ist das Sogenannte “MPEG 2” Format.

 
 


Online

Zwei verschiedene geöffnete Video Player auf einem Computerbildschirm auf einem referenz film Desktophintergrund.

Ein hÀufig genutzter Verteilungsweg ist das Internet. Hier ist die QualitÀt vor allem abhÀngig von der möglichen Datenrate. Die verwendete Datenrate hÀngt vor allem davon ab, wie schnell der Internet Zugang des Nutzers ist. Rein theoretisch können Videos bei entsprechend schneller Internetverbindung in jeder Auflösung bei entsprechender Komprimierung dargestellt werden.
Im Consumer-Bereich sind mittlerweile Formate und Auflösungen in Full HD Standard und können von den meisten EndgerÀten verarbeitet werden.


In der Regel ist fĂŒr die Wiedergabe eine spezielle Software, der sogenannte Player, nötig. Die gebrĂ€uchlichsten Formate sind Windows Media Dateien, die in der Regel ĂŒber den Windows Media Player betrachtet werden können oder Quicktime Dateien, die vor allem bei Mac-Nutzern verbreitet sind, das plattformunabhĂ€ngige MP4 (MPEG 4, wie bei Blu-rays) und das Flash-Format.
GrundsĂ€tzlich gibt es zwei Arten, wie Filme im Internet zur VerfĂŒgung gestellt werden können. Beim Download wird die Datei zuerst auf den Rechner des Nutzers geladen. Erst wenn der Download abgeschlossen ist, kann der Film betrachtet werden. In höchster QualitĂ€t bedeutet das allerdings auch fĂŒr lĂ€ngere Ladezeiten. Beim sogenannten Streaming wird der Film nach einer kurzen Vorladezeit direkt wiedergegeben, wĂ€hrend im Hintergrund weiter geladen wird. Die Wartezeit ist hier natĂŒrlich viel kĂŒrzer, allerdings kann es bei schlechter Verbindung immer wieder zu einem “HĂ€ngen” des Bildes kommen. Nach dem Beenden des Abspielens werden die geladenen Daten automatisch wieder von der Festplatte gelöscht und mĂŒssen zum erneuten Betrachten wieder neu geladen werden.

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