Storyboard

Im Vergleich zum Drehbuch, welches den Film in Worten beschreibt, stellt das Storyboard den Film in Bildern dar. Dabei dient das Storyboard als visuelle Vorlage und soll dabei helfen, sich die Idee des Films bildlich vorzustellen.
  Die Funktion des Storyboards liegt darin, die narrativen Ideen, wie sie im Drehbuch niedergeschrieben sind, erstmals visuell umzusetzen. Das Drehbuch bildet demnach die Grundlage für das Storyboard. Dabei ist is egal, um welche Gattung Film, es sich handelt. Vom Hollywood-Blockbuster über den Imagefilm bis zum Dokumentarfilm kommen Storyboards zum Einsatz.
  Den Kern eines Storyboards stellen die Skizzen dar, sogenannte Scribbles, welche als sequentielle Bildfolge versuchen die Filmidee bildlich zu realisieren. Um sich besser vorstellen zu können, wie eine geplante Szene im Film später aussehen könnte, wird die Szene in einzelne Einstellungen aufgelöst und einem Comic-Streifen ähnlich skizziert.

Eine Seite eines Storyboards ist zu sehen, die der Kameraeinstellung entspricht, durch einen Pfeil wird außerdem Bewegung einer Figur gezeigt.

In diesen Scribbles ist der Bildinhalt wie durch die Linse der Kamera zu sehen. Sie zeigen die räumliche Umgebung der Szene, wie die Darsteller im Bild positioniert sind und welche Handlung die Charaktere vollziehen. Die Scribbles eines Storyboards liefern darüber hinaus Informationen zu den Gestaltungselementen des Films, wie etwa der geplanten Kameraeinstellung, der Kameraposition oder der Perspektive. Auch Hinweise zu Kamerafahrten und Schnitten können mithilfe von Pfeilen in das Scribble aufgenommen werden.
 Neben diesen Einzelbildern sind im Storyboard außerdem schriftliche Beschreibungen und Hinweise zu den Szenen oder der Einstellung enthalten. All diese Informationen erleichtern später den Dreh des Films, da der Ablauf bereits auf dem Papier durchdacht und auf Fehler, wie z. B. Achsensprünge, überprüft werden kann.



Das Storyboard ist also als Kommunikationsmittel zu verstehen, welches versucht, Gedanken und Vorstellungen zum Film zu übermitteln, um so eine gemeinsame Arbeitsgrundlage aller Beteiligten zu schaffen.
Der Aufbau und der Umfang eines Storyboards hängen von der umzusetzenden Handlung und dem gewünschten Endprodukt ab. Die Erstellung eines Storyboards kann mitunter sehr aufwendig und demnach kostspielig sein und wird daher häufig nur bei entsprechend aufwendigen Szenen verwendet. Vor allem in der Filmproduktion von Animationsfilmen ist das „Scribbeln“ jedoch ein unverzichtbarer Schritt.
Auch bei referenz film kann in der Produktion von Unternehmensfilmen ein Storyboard zusätzlich hilfreich sein, um die konzeptionelle Filmidee aus dem Drehbuch für den Kunden visuell vorstellbar zu machen.


Zu sehen ist die Storyboardzeichnung einer Einstellung und wie diese Einstellung dann im fertigen Film aussieht.


 

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