Der Lehrfilm als Bildungsmedium

Definition Lehrfilm

Ähnlich wie beim Erklärfilm versucht ein Lehrfilm grundsätzlich eher Wissen, als Emotionen zu vermitteln. Allerdings wird ein Lehrfilm in seiner Gestaltung eher auf reale Szenerien zurückgreifen, als auf eine Animation.

 

Ein gelber Pfeil der nach unten zeigt.

 

Durch lebensnahe Darstellungen soll dem Betrachter ein Vorgang so dargestellt werden, als wäre er bei einer realen Demonstration anwesend.

 

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Ein Mann steht im Mittelpunkt an einem Flipchart, um ihn herum sitzen Menschen an Tischen und schauen ihn an.

Gerne wird zur Verdeutlichung von Sachzusammenhängen zwar auf Animationen zurückgegriffen, allerdings fast immer in Verbindung mit Realbildern. Man denke neben Mitarbeiterschulungen zum Beispiel an Anleitungsvideos, sogenannte Tutorials, die zum Beispiel im Supportbereich eines Unternehmens über das Internet Verbreitung finden könnten. Solche Maßnahmen können zur Kundenbindung und Vertrauensbildung beim Kunden von großem Wert sein.


Lehrfilme sind vielseitig einsetzbar

Ein junger Mann sitzt an einem PC, auf dem eine Animation zu sehen ist, hinter ihm steht ein Ausbilder, der Anweisungen gibt.

Ein Lehrfilm, oder Unterrichtsfilm, ist ein Lehrmedium, dass sowohl ein unterstützendes Lehrmittel sein kann, aber unter Umständen auch ein zentrales oder einziges Element des Unterrichts darstellen kann. Im Bereich der Mitarbeiterschulung wird er nicht nur zu Fort- und Weiterbildungszwecken eingesetzt, sondern auch zur Vermittlung von Arbeitsabläufen, oder als Hilfestellung in unterschiedlichen Bereichen der Problemanalyse und -behebung.

Videos können sowohl im Präsenzseminar als auch in den Offlineelementen (App, DVD und Blu-Ray) eingesetzt werden.

Damit grenzt sich der Lehrfilm auch vom Schulungsfilm ab, der explizit nur für den Einsatz bei Schulungen an Lehrorten vorgesehen ist.


Lehrvideos - Einmalinvestition mit Langzeitnutzen

Die einfache und beliebte Art der Darbietung und letztlich auch daraus resultierende Annahme durch den Informationsempfänger ist ein ernsthafter Vorteil eines Lehrfilms, auch finanziell stellt er auf längere Sicht gesehen, eine günstige Alternative zum konventionellen Unterricht dar. Hier wird der Inhalt durch Lehrpersonal vermittelt, dass bei jeder Schulung, auf jeden Fall berechtigt, entlohnt wird und somit einen immer wiederkehrenden Kostenfaktor darstellt. Eine Filmproduktion und das entsprechende Produkt hingegen fordert nur bei der Erstellung bzw. bei dessen Erwerb eine Investition. Diese kann sich, je nach Schulungshäufigkeit, schon noch kurzer Zeit amortisieren.

Vier Personen sitzen an einem Tisch in einem Biergarten zusammen und stoßen mit ihrem Bier an.

Im Vordergrund sieht man einen Mann mit Headset und dahinter ebenfalls eine Frau mit Headset im Kundengespräch.

Ein bekannter Lebensmittelhersteller arbeitet zum Beispiel bei der Einweisung von Saisonarbeitskräften mit Lehrfilmen, die Sicherheits- und Hygienevorschriften vermitteln. Hier spielt vor allem die Verfügbarkeit eine ausschlaggebende Rolle: Die Blu-Ray kann jederzeit, im Gegensatz zu einem Seminar, auch für kleine Gruppen, problemlos und kostengünstig eingesetzt werden. Gleichzeitig können Filme Sprachbarrieren überwinden, indem mehr über die universell verständliche Bildsprache gearbeitet wird. So sind diese Filme eine effiziente Art der Weiterbildung.

Darüber hinaus lässt sich ein solcher Film auch vervielfältigen und sich somit an mehreren Orten gleichzeitig und unabhängig voneinander abspielen. Dies ist insbesondere im Kundensupport von besonderer Wichtigkeit, wenn eine Problemlösung an mehreren Arbeitsplätzen gleichzeitig verfügbar sein muss.


Ein Lehrfilm ist schnell produziert, oder?

Damit ein solcher Lehrfilm auch optimal zum Einsatz kommt, sollte auf eine professionelle Erstellung wert gelegt werden. Wird die Filmproduktion nicht entsprechend qualitativ durchgeführt, kann das Ergebnis durchaus seinen Zweck verfehlen, da die Konzentration des Betrachters vom eigentlichen Inhalt abschweift, oder die Weitergabe der Information nicht ansprechend genug, oder schlimmer gar, nur beiläufig vermittelt wird. So ist es ratsam, sich bei einer solchen Produktion an Fachleute, wie beispielsweise an das Team von referenz film zu wenden. Das Wissen und die Erfahrungen um die geeigneten Stil- und Sprachmittel sind unabdingbar, um einen Film zu erstellen, der auch allen individuellen Bedürfnissen entspricht.

Ein Mann kniet vor einer Kamera und schaut an dieser vorbei, im Hintergrund sieht man weiße Fließen.

Ein Lehrfilm bewahrt Fachwissen

Drei Personen betrachten einen Gegenstand, den die Person auf der linken Seite in der Hand hält.

Eines der größten Potenziale in einem Unternehmen ist unbestritten der Mitarbeiter und sein Wissen, das er sich im Laufe seiner Jahre auf unterschiedlichste Art und Weise angeeignet hat. Wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt, ist das zumeist nicht nur persönlich und durch den Wegfall seiner Arbeitskraft ein tiefer Einschnitt, sondern auch durch den Verlust seiner Kenntnisse und Erfahrungen. Um diesen Verlust in Vorfeld zu kompensieren, empfiehlt es sich unbedingt dieses Wissen zu erhalten, quasi zu konservieren, um es im Bedarfsfall weitergeben zu können. Eine Möglichkeit dieser Erhaltung bietet der Lehrfilm.

360° Grad Filmproduktion für Lehrfilme

Auch im Bereich der Lehrfilme halten innovative Neuerungen wie das 360°- Video Einzug. Dabei liefern die Charakteristiken eines 360°- Videos reizvolle Vorteile, um einen Lehrfilm noch effektiver zu gestalten. Denn durch das 360°- Videos bleibt er Zuschauer nicht länger nur ein passiver Betrachter hinter einem Bildschirm, sondern er wird in die Lehrsituation mit einbezogen. Die intensive Teilnahme am Filmgeschehen hat dabei zur Folge, dass der Lernende dem gezeigten Inhalt noch mehr Aufmerksamkeit entgegen bringt. Er taucht in den Lehrvorgang ein und erhält so ein noch stärkeres Gefühl davon, an der Demonstration tatsächlich anwesend zu sein. Erwiesenermaßen führt dieses Gefühl der Präsenz zu verstärkten Lehreffekten, da der Zuschauer sozusagen seine “eigenen” Erfahrungen mit dem Lehrgegenstand sammelt.
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Lehrfilme von referenz film

Ein Film ist heutzu­tage auch in der Lehre eine sin­nvolle Möglichkeit, Wissen zu vermitteln, da der Men­sch auf visuelle Inhalte beson­ders stark reagiert. Im Vergleich zur Textinformation, die rein kognitiv auf den Betrachter wirkt, ist es mit einem Film möglich, den Zuschauer sehr per­sön­lich und emotional anzus­prechen und somit die Aufnahme des Wissens tiefer zu verankern. Lassen auch Sie sich, wie eine Vielzahl begeis­terter Kun­den — von unserer Effek­tiv­ität überzeu­gen.

Paulaner

Dieser Lehrfilm zeigt die komplexe Herstellung von Bier. 13 Minuten lang wird der Prozess erklärt vom Mälzen über das Maischen, Läutern bis hin zum Abfüllen der Flaschen. Hier zeigt sich die gute Verbindung von realen Bildern und Animationen. So können die Schritte dargestellt werden, die sich in großen Behältern abspielen und somit von außen nicht sichtbar sind. Paulaner nutzte den Film als Einstimmung für Besucher der Brauerei vor deren eigentlichen Führung durch das Gelände.


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